Artikel aus "DELIKAT ESSEN" Ausgabe 2008 / 2009 ROOSEVELT Klassiker mit Rauch... So also funktioniert das mit den Raucherclubs, wenn sich der Barbetreiber exakt an die gesetzlichen Vorgaben hält: Die Tür ist zu, der Chef macht selber auf und kassiert 2 Euro pro Person für die Clubkarte (einmalig, versteht sich), es wird auf einer Liste unterschrieben und die Adresse im Laptop festgehalten. Als Nichtraucher muss man dafür bezahlen, um in die Raucherbar gehen zu dürfen. Das Roosevelt ist allerdings einen solchen "Hürdenlauf" wert. So schmeckte der Wodka Martini ausgewogen zwischen knochentrockenem Noilly Prat und dem französischen Grey Goose. Der schlug, mit dem französischen Edelwodka gemixt, mit 10,50 Euro zu Buche. Auch ein sehr gut zubereiteter Americano (8,50 €) erfreute den Gaumen. Die Barleute arbeiten ohne Hektik und sehr professionell, der Service ist ausgezeichnet und dezent. Dazu passt auch, dass bei den meisten Drinks der Gast nach seinen ( Marken- ) Vorlieben gefragt wird. So funktionieren auch in internationalen Metropolen wie New York oder London klassische American Bars. Nur der Typ am Eingang mit den Clubkarten wirkt etwas ungewöhnlich - aber das ist ja auch der Chef selber... Verfasst von: Werner Obalski Bewertungen: Trinken ***** perfekt, nicht mehr zu verbessern Service ***** Ambiente **** sehr gut, nach oben ist aber noch Luft
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